Gesundheit ohne Grenzen

Ausgangslage

Im Laufe der Umsetzung des Projektes „Zdraví – Gesundheit“ wurden weitere mögliche Themen der gegenseitigen Zusammenarbeit im Gesundheitswesen festgestellt und neue Probleme identifiziert, die zu lösen sind, bevor eine grenzüberschreitende Gesundheitsver-sorgung im vollen Sinne des Wortes tatsächlich möglich sein wird.

Langfristig wird darauf abgezielt, die Leistungen der jeweiligen Gesundheitssysteme in Einklang mit den Bedürfnissen der lokalen Bevölkerung in der Grenzregion zu bringen. Es soll die Grundlage für eine nachhaltige grenzüberschreitende Kooperation zwischen den Projektpartnern geschaffen werden, indem ein gleichwertiger Zugang zu medizinischer Versorgung beiderseits der Grenze ermöglicht wird. Durch das Projekt „Zdravi“ wurde die Basis für die Kooperation der Partner geschaffen. „Gesundheit ohne Grenzen“ baut auf diesen Ergebnissen auf vertieft die Kooperation. Ebenso wird durch die Mitwirkung des Kreises Vysocina die Kooperation ausgeweitet. Dies, unterstützt durch die EU Richtlinie zu grenzüberschreitender Patientenmobilität, verpflichtet die Projektpartner zur einer langfris-tigen Kooperation im Gesundheitsbereich. Die Projektpartner sind bereits dazu übereinge-kommen, langfristig (~ 10 Jahre) gemeinsam zu kooperieren.

Das Projekt soll dem Know-How Transfer mit anderen Regionen mit ähnlichen Problemen dienen, was durch eine Übertragbarkeit der Projektergebnisse gewährleistet werden soll. Langfristig soll eine gemeinsame, regionale Strukturplanung im Gesundheitswesen zur Effizienzsteigerung/Kosteneinsparung erreicht werden Im Unterschied zu anderen Regionen Europas, in denen schon eine lange Tradition der Zusammenarbeit im Gesundheitswesen besteht, gibt es in der Grenzregion Niederösterreich-Tschechien bezüglich grenzüber-schreitender Kooperation im Gesundheitswesen noch Nachholbedarf. Es werden Netzwerke aufgebaut, die für die direkte Verknüpfung vor Ort über die Grenze hinweg sorgen.

Das Projekt widmet sich insbesondere folgenden Themenbereichen:

  • Humanressourcen im Gesundheitswesen – Analysen NÖ, Südmähren und Vysocina
  • Strategische Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Krankenhauskooperation
  • Innovative Lösungsansätze für das Gesundheitswesen im Bereich des demographischen Wandels und Alterung der Bevölkerung